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Gesetzliche RentenversicherungūüŹ¶

Die¬†gesetzliche Rentenversicherung¬†ist eine gro√üe sozialpolitische Errungenschaft in den letzten 135 Jahren in Deutschland. Die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland galt viele Jahre als vorbildlich in der Welt und ist ein wichtiger Altersvorsorgebaustein f√ľr die arbeitende Bev√∂lkerung wie z.B. Arbeiter, Angestellte, Handwerker, Freiberufler und Selbstst√§ndige in Deutschland.

In den letzten Jahrzehnten war die¬†gesetzliche Rentenversicherung¬†allerdings erheblichen politischen Eingriffen der Bundespolitiker ausgesetzt und diese Politiker und Experten haben viele Reformen zu Gunsten der Bev√∂lkerung, der Arbeiter, Angestellten, Handwerker und Selbstst√§ndigen eingef√ľhrt und vorangetrieben.

So wurde auch die Arbeitsunf√§higkeit und die dadurch resultierende Erwerbsminderung neu geordnet. Nach heutiger wissenschaftlicher und neutraler Auffassung sowie n√ľchterner Betrachtung sind allerdings die gesetzliche Erwerbsminderungsrenten ein R√ľckschritt in der gesetzlichen Rentenversicherung gewesen. Die monatlichen Rentenh√∂hen sind niedriger und faktisch viel schwerer f√ľr den Arbeiter, Angestellten, Handwerker und Selbstst√§ndigen zu erreichen.

Die ma√ügebliche Beurteilung, ob eine gesetzliche Erwerbsminderung vorliegt, wird durch einen Arzt der gesetzlichen Rentenversicherung festgestellt, der sich auf die gesamten √ľbermittelten ihm vorliegenden Unterlagen bezieht. Da dieser Arzt in der Regel nicht unparteiisch ist, sondern bei der gesetzlichen Rentenversicherung angestellt t√§tig ist, stellt sich hier die Frage der neutralen und fairen Begutachtung.

Im Jahre 2001 hat man faktisch f√ľr alle Jahrg√§nge die nach 1961 geboren sind, den damaligen¬†Arbeitsunf√§higkeitsschutz¬†(Berufsunf√§higkeit) vollst√§ndig gestrichen und im Gegenzug eine minderwertige, schw√§chere, leistungsreduzierte gesetzliche Erwerbsminderungsrente eingef√ľhrt. Diese ¬†gesetzliche Erwerbsminderungsrenten sollten bei Arbeitsunf√§higkeit f√ľr Arbeiter, Angestellte Handwerker und Selbstst√§ndige eine staatliche Rentenzahlung im Grunde nach nur eine Grundversorgung gew√§hrleisten.

Die Einschnitte zum letzten Nettogehalt sind gewaltig und sehr einschneidend. Dieser Sachverhalt ist den wenigsten Arbeiter, Angestellten, Handwerkern und Selbstständigen bekannt. Wie soll dieser Sachverhalt auch bekannt sein, wenn die Arbeiter, Angestellten, Handwerker und Selbstständigen vorher nie etwas mit der gesetzlichen Rentenversicherung zu tun hatten?

Die Probleme der gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten sind in den letzten Jahren sehr stark zum Vorschein gekommen und werden von der Bevölkerung wie z.B. der Arbeiter, Angestellten, Handwerker und Selbstständigen wahrgenommen.

Viele Experten und¬†Gutachter¬†f√ľhren folgende Sachverhalte und Schw√§chen in vielen Quellen dazu auf:

  • Beantragung und Feststellung ausschlie√ülich durch die gesetzliche Rentenversicherung
  • Amtsarztverfahren wie oben beschrieben
  • Volle Erwerbsminderungsrenten in der Regel nur ca. 30-35 % des letzten Nettoeinkommens
  • Halbe Erwerbsminderungsrenten in der Regel nur ca. 15-18 % des letzten Nettoeinkommens
  • Feststellung der Erwerbsminderungsrente nach monatelangen Amtsarztverfahren und/oder nach reiner Aktenlage ohne R√ľcksprachem√∂glichkeiten f√ľr den Betroffenen, Arzt, etc.
  • Sehr restriktive und kaum zu erf√ľllende Vorgaben, Parameter und Vorgehensweisen der gesetzlichen Rentenversicherung in Bezug auf die Transparenz und Feststellung der gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten f√ľr den Laien nicht nachvollziehbar
  • In der Regel werden 4 bis 5 Antr√§ge von 10 Antr√§gen abgelehnt (Hohe Ablehnungsquoten)
  • Oftmals nur Anerkennung einer halben Erwerbsminderungsrente
  • Sehr gro√üe finanzielle Einbu√üen und Einschnitte zum bisherigen Nettoerwerbseinkommen treten dann ein
 

Wie man den o.g. Zahlenmaterial und der geschilderten Faktenlage entnehmen kann, sind die gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten im Fall der Arbeitsunf√§higkeit nicht mehr zur menschenw√ľrdigen Versorgung und Aufrechterhalten des Lebensstandards ausreichend.

Selbstst√§ndige¬†oder¬†Freiberufler¬†ohne Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung gehen sogar ganz leer aus und wissen sehr oft nicht √ľber diesen Sachverhalt Bescheid und sind daher im Leistungsfall sehr betroffen.

Daher raten seit vielen Jahren Verbrauchersch√ľtzer, Stiftung Warentest, anerkannte Finanzexperten, Gutachter, Berater und man kann es in allen Medien, Zeitungen sowie im Internet lesen, dass man eine erg√§nzende (aufstockende) privaten Berufsunf√§higkeitsversicherung abschlie√üen sollte.

Was ist aber eine private Berufsunf√§higkeitsversicherung? Was ist dabei zu beachten und zu ber√ľcksichtigen? Wann sollte ich eine private Berufsunf√§higkeitsvertrag abschlie√üen? In welcher H√∂he kann ich diesen Vertrag abschlie√üen? Welche Absicherungsh√∂he ist empfehlenswert? Welche maximale H√∂he darf ich abschlie√üen? Wie kann ich bei den Pr√§mien f√ľr eine private Berufsunf√§higkeitsversicherung sparen? Welche Fragen zur Gesundheit muss ich beantworten? Welche Vorgehensweise bietet sich bei dem Abschluss an?

Fragen √ľber Fragen‚Ķ Welcher Laie oder Angestellte, Arbeiter, Handwerker und Selbstst√§ndige blickt da von alleine durch?